Leistungen

Vaterschafts- und Verwandschaftstests (DNA)

In manchen Situationen ist es notwendig, eine genetische Verwandschaft durch einen DNA-Test zu bestimmen.

Vaterschafts- und Verwandschaftstests

In manchen Situationen ist es notwendig, eine genetische Verwandschaft durch einen DNA-Test zu bestimmen. So ein Test kann beispielsweise bei Erbschaftsstreitigkeiten Klarheit verschaffen. Bei einem Gentest kann die Vaterschaft bestimmt werden, aber auch andere Verwandschaftsverhältnisse zwischen Eltern, Kindern, Großeltern oder Onkeln und Tanten. Von welchen Personen Proben benötigt werden und welche Verhältnisse getestet werden können, erklären wir Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch.

Wie läuft ein DNA-Test ab?

Sie können einen Vaterschaftstest oder andere Verwandschaftstests über Ihren Arzt oder direkt über das Labor Dr. Alois Stangassinger machen lassen. Die Probenentnahme erfolgt bei uns im Labor in Dornbirn. Benötigt wird in jedem Fall lediglich ein Mundhöhlenabstrich – die Entnahme ist völlig schmerzlos.

Nachweis

Das zur Anwendung kommende Analyseverfahren untersucht Mikrosatelliten an mindestens 16 verschiedenen Positionen des menschlichen Erbguts. Sofern eine Vaterschaft nicht eindeutig ausgeschlossen werden kann, erfolgt eine statistische Berechnung der sogenannten Vaterschaftswahrscheinlichkeit mittels eines Likelihood-Faktors. In der Regel ergibt sich dabei eine Wahrscheinlichkeit von deutlich über 99,9 %. Eine absolute Sicherheit von 100 % ist grundsätzlich nicht erreichbar, da – wenngleich äußerst selten – zwei Personen zufällig identische Merkmalsausprägungen an allen 16 untersuchten Mikrosatelliten aufweisen könnten. Stimmen jedoch nur 2 der 16 analysierten Marker nicht überein, wird die Vaterschaft im Regelfall ausgeschlossen. Die Aussagekraft der statistischen Bewertung hängt maßgeblich von der individuellen Informationsdichte der einzelnen Mikrosatellitenmarker ab, welche wiederum von deren Häufigkeit in der jeweiligen Bevölkerungsgruppe beeinflusst wird. Die Anzahl der untersuchten Systeme spielt hierbei ebenfalls eine Rolle, wenngleich diese im Vergleich als weniger bedeutend einzustufen ist. Sollte die errechnete Vaterschaftswahrscheinlichkeit den Wert von 99,9 % nicht erreichen, erfolgt automatisch und ohne zusätzliche Kosten eine Erweiterung der Analyse durch die Einbeziehung weiterer Mikrosatellitenmarker.

Details zur Analyse

  • Nachweis

    Mikrosatelliten-Analyse an mind. 16 Positionen

  • Material

    Mundhöhlenabstrich (Zellen aus der Mundschleimhaut)